Geschrieben von Pierre MARSANT

09/06/2023

Wann sollte man einen Osteopathen konsultieren?


Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine Therapie zur Erkennung und Behandlung von Mobilitätseinschränkungen, die sich auf alle Strukturen des menschlichen Körpers auswirken können.

Eines dieser Grundprinzipien lautet: „Leben ist Bewegung“.

Ein Osteopath wird daran arbeiten, die Bewegungsfähigkeit Ihres gesamten Körpers wiederherzustellen.

Was ist ein Osteopath?

Es handelt sich um eine umfassende manuelle Praxis, die auf der Fähigkeit des Körpers zur Selbstbalance basiert. Manchmal verlieren Sie die Beweglichkeit Ihrer Gelenke, Muskeln, Bänder oder Eingeweide, was zu einem Ungleichgewicht und damit zum Auftreten von Schmerzen oder anderen Symptomen führen kann.
Es ist häufig die Folge von Stress, meist mechanischer (wiederholte unangemessene Bewegungen, Trauma, chirurgische Folgen) oder emotionaler Natur.
Wie Andrew Taylor Still, der Begründer der Osteopathie, sagte: „Der menschliche Körper ist besonders intelligent, er sucht ständig nach einem Weg, Stress und Schmerzen zu vermeiden.“ Dafür wird er Kompensationssysteme einrichten, damit das tägliche Wohlbefinden gewährleistet ist.
Wenn die Belastungen zu stark oder zu zahlreich sind, ist dies ein günstiger Grund für das Auftreten von Schmerzen oder sogar Pathologien.

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Wann sollten Sie einen Osteopathen aufsuchen?

Aus diesem Grund ist es wichtig, mindestens einmal im Jahr einen Osteopathen aufzusuchen, auch wenn keine Schmerzen vorliegen, um deren Auftreten zu verhindern.

Was passiert während einer Osteopathie-Sitzung?

Im Rahmen dieser Beratung wird der Osteopath in mehreren Schritten die bestmögliche Behandlung festlegen:

Die Anamnese: Der Osteopath wird Ihnen eine Reihe von Fragen stellen, um den Grund für die Konsultation zu ermitteln, die Charakteristika des Schmerzes sowie alle damit verbundenen Anzeichen zu verstehen. Sein besonderes Interesse gilt der Entstehung von Schmerzen und deren relativierung in der chronologischen Anamnese des Patienten. Er erstellt eine Bestandsaufnahme der Funktionsweise der verschiedenen Körpersysteme (Nerven-, HNO-, Herz-Lungen-, Verdauungs-, Harnsystem usw.) und erkundigt sich nach der persönlichen und familiären Vorgeschichte des Patienten. Er wird den Patienten auch zu seinem Lebensstil befragen (Lebensmittelhygiene, Sport, Arbeitsposition, Stressfaktoren usw.).

Die klinische Untersuchung: Sie umfasst eine visuelle Beobachtung des Patienten und des schmerzenden Bereichs. Abhängig vom Grund der Konsultationen kann es erforderlich sein, dass der Osteopath palpatorische Tests, sogenannte Ausschlusstests, durchführt, um alle Ursachen außerhalb seines Tätigkeitsbereichs auszuschließen. Dies wird als Ausschlussdiagnose bezeichnet.

Osteopathische Diagnose: Mithilfe spezifischer Palpationstests untersucht der Osteopath den Körper auf der Suche nach Bereichen, die Bewegungseinschränkungen aufweisen und den Gesundheitszustand beeinträchtigen könnten. Die Position der Restriktionszonen kann in einiger Entfernung von der Schmerzzone liegen.

Osteopathische Behandlung: Die Behandlung richtet sich nach der zuvor gestellten Diagnose. Der Osteopath muss möglicherweise verschiedene Strukturen behandeln: Gelenk, Muskel, Band, Viskus, Faszie. Er wählt für jeden Patienten die am besten geeignete und bequemste Technik aus, abhängig von seinem Alter und seiner Morphologie, dem zu korrigierenden Körperbereich und der Notwendigkeit der Funktionsstörung.

Der Rat: Sie werden vom Osteopathen durchgeführt, um eine umfassende Betreuung zu gewährleisten und so das Auftreten oder Wiederauftreten von Schmerzen zu vermeiden. Dieser Teil der Beratung ist ein wesentlicher Aspekt für den langfristigen Erfolg der osteopathischen und kurativen Behandlung.

Wann sollte man einen Osteopathen konsultieren?

Warum einen Osteopathen konsultieren?

Osteopathie kann einen Patienten von der Geburt bis zum Lebensende begleiten, in der Praxis kann jeder von einer osteopathischen Behandlung profitieren, egal ob sportlich, bewegungsarm, jung oder alt. Die Indikationen für eine osteopathische Behandlung sind sehr breit gefächert:

  • Am Bewegungsapparat: Verstauchungen, Sehnenentzündungen, Kreuzschmerzen, Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Gelenk-, Funktions- oder rheumatische Schmerzen.
  • Zum neurologischen System: Hals-Arm-, Interkostal-, Gesichts-, Arnold-Neuralgie, Cruralgie, Ischias.
  • Am Herz-Kreislauf-System: Durchblutungsstörungen der unteren Extremitäten, venöse Stauung, Hämorrhoiden.
  • Auf das Verdauungssystem: Blähungen, Hiatushernie, hepatobiliäre Störungen, Kolitis, Verstopfung, schwierige Verdauung, Magensäure...
  • Am HNO- und Lungensystem: Rhinitis, Sinusitis, Schwindel, Summen, Kopfschmerzen, Migräne, Bronchitis, Asthma, Bronchiolitis...
  • Auf das neurovegetative System: depressive Zustände, Nervosität, Angstzustände, Stress, Schlafstörungen, Spasmophilie …
  • Über die Folgen von Traumata: Brüche, Verstauchungen, Stürze, Unfälle ...

Schlussfolgern,

Der Osteopath verfügt über das gesamte Fachwissen, Sie in der Praxis willkommen zu heißen, um eine Lösung für einen sehr breiten Grund für eine Konsultation zu finden. Sei es durch seine eigene Praxis oder indem er Sie an einen anderen Arzt weiterleitet. Bei Bedarf kann er sich auch in ein multiprofessionelles Team integrieren.

Der beste Rat ist, so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen, sobald die Symptome auftreten :) Der Osteopath ist ein Arzt, Sie benötigen für die Konsultation kein ärztliches Rezept.